Du: Gemacht. Geliebt. Gekauft.

Hallo Freund,

wir sind im Ostermonat.

Der erste offizielle Feiertag in diesem Zusammenhang ist der Karfreitag.

Für die Gläubigen sollte dies in erster Linie ein Tag der Besinnung und Buße sowie des Gebets sein.

KAR ist eine Ableitung aus dem Althochdeutschen und bedeutet so viel wie Klage oder Kummer.

Denn am Karfreitag gedenken die Christen des Todes ihres Herrn am Kreuz.

Diese brutale Strafe war damals Sklaven und Aufrührern vorbehalten: Für Untertanen, die nicht das römische Bürgerrecht besaßen und der Aufrührerei und damit des Hochverrats für schuldig befunden wurden, kam die verschärfte Form der Todesstrafe - Tod durch Kreuzigung - zum Einsatz.

Dies sollte besonders eindrucksvoll die Widerstandskraft der Aufrührer brechen.

Dafür war der Tod am Kreuz auch deswegen ohnegleichen geeignet, weil er ein weithin sichtbares Zeugnis bot – im Gegensatz zu den anderen Strafen, die bei Hochverrat drohten, wie den Zirkusbestien vorgeworfen oder auf eine Insel verbannt zu werden.

Pontius Pilatus, der amtierende römische Gouverneur, brachte am Kreuz den Grund für Jesu Todesstrafe an, nämlich dass er König der Juden gewesen war, und wollte damit ein abschreckendes Beispiel geben.

Als (unschuldig) zum Tod am Kreuz Verurteilter musste Jesus die brutalen Spiele der Soldaten dieser Zeit erleiden.

Auch das Neue Testament gibt die prinzipiell üblichen Schritte des damaligen Strafvollzugs wieder.

Zunächst musste der Verurteilte eine öffentliche Geißelung über sich ergehen lassen. Dann hatte er selbst das Kreuz zum Ort der Hinrichtung zu schleppen, wo er schließlich daran gefesselt und aufgestellt wurde.

Der Tod durch Kreislaufkollaps, Herzversagen oder Ersticken trat nach Stunden oder gar erst nach Tagen ein.

Da den Soldaten üblicherweise die Organisation einer Hinrichtung oblag, konnten diese ihrem Erfindungsgeist freien Lauf lassen.

Vor diesem Hintergrund gehörte Milde nachweislich nicht zu deren Intention. Der mit Essig getränkte Schwamm (Bibel - Johannes 19,28) weist in diese Richtung. Er sollte zwar den Durst und die Schmerzen lindern, aber weniger aus Mitleid, sondern um die Tortur zu verlängern.

Die Qual sollte möglichst lange dauern, um dadurch die Abschreckung so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Gemäß meiner Recherchen hing das nicht zuletzt mit dem prekären Leben in einem Alltag zusammen, in dem es weder Polizei noch andere Sicherheitsorgane gab, dafür sehr viele Menschen, die sich als Tagelöhner oder Arbeitslose durchschlagen mussten.

In einer Gesellschaft, in der Gewalt ohnehin an der Tagesordnung war, galten daher möglichst schmerzhafte Strafen als das beste Mittel, Straftaten im Ansatz zu verhindern.

Das begründet u.a. auch den hohen Unterhaltungswert, den die blutigen Spiele im Amphitheater boten.

Tierhetzen und echte Gladiatorenkämpfe zwischen Profis wechselten sich stets auch mit Hinrichtungen und Metzeleien als Programmpunkte ab.

Obwohl Jesus nie zu Gewalt o.ä. aufgerufen, sondern stattdessen sogar die Feindesliebe publiziert hatte, verurteilte ihn der Römer als aufständischen König. Als solcher wurde Jesus gekreuzigt.

Und genau so musste es auch geschehen, denn schon ca. 700 Jahre vorher wurde all dies durch den Propheten Jesaja bereits angekündigt.

(Jesaja 53,5; HfA)

Denn wozu musste das alles geschehen? Jesus wurde blutig geschlagen, weil WIR Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft - und wir? Wir können nun Frieden mit Gott haben! Durch seine Wunden sind wir geheilt.

Was ist der tiefe Sinn von Ostern? Die Antwort findest du u.a. im Johannes - Evangelium Kap.3, 16.17; NGÜ):

„Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.“

Und die traurige Wahrheit ist: Wir ALLE, ausnahmslos, würden verloren gehen.

Denn wir alle sündigen. Und Sünde trennt uns von Gott.

Doch Jesus vergibt und erneuert und er kann aus dem größten Trümmerhaufen deines Lebens etwas Schönes und Neues entstehen lassen, wenn du dich ihm anvertraust.

Er lädt dich ein: „Nimm den Freispruch an! Nimm die Vergebung und die Versöhnung an!“

Jesus gab sein Leben - das Wertvollste, was er überhaupt hatte - für dich, damit du geschenkt bekommst, was dir sonst NIEMAND geben kann.

NICHTS ist selbstverständlich, auch der morgige Tag nicht.

Keiner hofft es, aber Fakt ist, dass es durchaus auch einmal ziemlich schnell zu Ende sein kann mit unserem irdischen Dasein.

Da wäre es doch echt verheerend, wenn ich morgen sterben würde und dann für all meine Sünden SELBST zur Verantwortung gezogen und bestraft würde.

Lass uns einmal kurz gemeinsam in Artikel 103 (3) des deutschen Grundgesetzes schauen, der die Doppelbestrafung verbietet. Es heißt dort:

"Niemand darf wegen derselben Tat aufgrund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals bestraft werden."

Das ist leicht nachvollziehbar. Denn alles andere wäre ungerecht.

Natürlich ist das kein Grund, unbekümmert Straftaten zu begehen!

Denn das Gesetz fordert ja die Bestrafung von Verbrechen; es schließt lediglich die Doppelbestrafung aus.

So ist auch für alle, die nicht an Jesus Christus glauben, jede Sorglosigkeit wegen ihrer Sünden fehl am Platz. Die Gerechtigkeit Gottes verlangt die Bestrafung der Sünde. Und sein Strafgericht wird kommen.

Wenn es allerdings um Doppelbestrafung geht, so ist dies auch bei Gott, dem vollkommen gerechten Richter, völlig undenkbar.

Auch er wird nicht zweimal eine Strafe für dasselbe Vergehen verhängen oder vollziehen. DESHALB ist für uns alle, die wir an den Sohn Gottes glauben, die Sorge vor dem Gericht unbegründet.

WIR dürfen wissen: UNSERE Strafe lag schon auf Jesus Christus.

Er hat als unser Vertreter am Kreuz von Golgatha das Strafgericht Gottes bereits erduldet.

Die Bibel bezeichnet das als GNADE.

Diese Gnade ist ein Geschenk Gottes an dich und an mich, völlig unverdient und bereits komplett bezahlt.

Und wie mit jedem bereits bezahlten Geschenk in dieser Welt funktioniert es auch mit Gottes Gnaden - Geschenk:

Es GEHÖRT dir, wenn du es ANNIMMST - und zwar im ehrlichen, wahrhaftigen GLAUBEN annimmst. Das ist die einzige Bedingung.

Und darüber zu entscheiden, ob du es annehmen willst oder nicht, bist du absolut frei. Ziemlich simpel und logisch, wenn du mich fragst. ;)

Du musst NIX mehr zahlen, wenn du es annimmst! Denn wie gesagt: Es IST bereits bezahlt - durch nichts Geringeres als durch das kostbare Blut von Jesus Christus.

Und wenngleich Gott die Sünde richten muss - er tut es nicht zweimal.

D.h., entweder hat Jesus Christus das Strafgericht für einen Menschen getragen, oder der Sünder wird das selbst tun müssen.

Diese beiden Möglichkeiten gibt es. - Mehr nicht!

Ostern ist ein wirkliches FEST, wir dürfen feiern und uns darüber freuen, wie vor ca. 2000 Jahren durch die selbstlose Liebe eines unscheinbaren Retters namens Jesus die Welt buchstäblich "auf den Kopf gestellt" wurde.

Seine Kreuzigung und Auferstehung markierten DEN Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit!

Jesus kennt die LÖSUNG für alle deine Probleme.

Darüber hinaus hat er: ER-lösung - von allem, was du auf dem Kerbholz hast.

Erlösung bedeutet so viel wie "Zurückkaufen" oder "Freikaufen".

Wie können wir uns das vorstellen?

Ein kleiner Junge verbrachte viele Stunden damit, ein kleines Boot zu basteln.

Er schmirgelte es gewissenhaft ab, malte es an und befestigte die Segel. Als er fertig war, schrieb er seinen Namen darauf. Er war so stolz auf sein Boot! Dann setzte er es mit einer langen Schnur daran auf den Fluss.

Doch bald geriet das Boot in eine starke Strömung und die Schnur riss. Er rannte ihm nach, aber es wurde immer weiter weggetragen, bis er es schließlich aus den Augen verlor. Der Junge stand da und weinte. Sein Boot war weg.

Als er jedoch einige Tage später in die Stadt kam, entdeckte er das Boot mit seinem Namen darauf im Schaufenster eines Geschäfts! Er ging hinein und sagte: „Das ist mein Boot.“

Der Ladenbesitzer erwiderte: „Nun, du kannst es kaufen. Neulich kam jemand zu mir und hat es mir verkauft. Wenn du es haben willst, musst du zehn Dollar dafür bezahlen.“

Der Junge sagte: „Zehn Dollar!“ Er ging nach Hause, plünderte sein Sparschwein und verdiente sich ein wenig Geld, indem er für seine Mutter und die Nachbarn einige Arbeiten erledigte.

Schließlich hatte er die zehn Dollar zusammen. Er fuhr zu dem Geschäft und legte sein Geld auf den Ladentisch. Das war alles, was er hatte.

Der Ladenbesitzer sagte: „Okay, das Boot gehört dir.“ Auf dem Heimweg presste der Junge das Boot fest an seine Brust und sagte: „Jetzt gehörst du mir. Zuerst, weil ich dich gemacht habe und jetzt, weil ich dich gekauft habe.“

Und weißt du was, Freund? Wir gehören Gott; erstens, weil Er uns gemacht hat und zweitens, weil Er uns erkauft hat.

Gesegnete Ostern wünsche ich dir! :)

Deine Anett vom God is good-Team

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