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Wer hätte DAS gedacht ...

Hallo Freund,

 

willkommen in der Adventszeit, in der sogenannten Zeit des Friedens und der Besinnung.

Was wir hingegen vermehrt wahrnehmen sind Kriege im Kleinen und im Großen und eine Welt, die eher VON Sinnen anmutet statt BE-sinnlich.

 

Advent und Weihnachten wird auf allen Kontinenten dieser wundervollen Erde gefeiert.

Warum eigentlich? Wegen der Geschenke, Weihnachtsmärkte, Festtagsbraten, Glühweingetränke, Weihnachtsdeko, Weihnachtslieder und Rentierpullover…? Nein, natürlich nicht.

 

All das sind lediglich mehr oder weniger ausgeprägte und zelebrierte Traditionen, Rituale und Gewohnheiten, die der Mensch heute damit verbindet und genießt.

 

Weihnachten hat einen Ursprung und einen Sinn. Vor reichlich 2000 Jahren kam der Sohn Gottes als Baby zu uns in diese Welt. Er wurde in einem Stall geboren und in eine Krippe gelegt und wuchs als Jesus von Nazareth in einfachen Verhältnissen im Hause eines Zimmermanns auf.

 

Im Alter von 30 Jahren begann er, den Menschen von der Liebe und der Güte Gottes, seines Vaters zu berichten. Mit seinen Weisheiten und Wahrheiten – gepaart mit Authentizität und einem Lebenswandel frei von Hass, Aggressivität, Neid, Gier, Habsucht und Streit – lehrte er die Menschen, ihr Leben in Liebe und Wahrheit zu leben, dankbar zu sein für alles und sich zu freuen an allen Dingen, die das Leben schenkt.

 

Jesus taten die Menschen leid, die krank und verzweifelt waren, denn sie führten ein ihnen unwürdiges Leben. Deshalb heilte er sie von ihren Krankheiten und lehrte  sie die universellen Gesetzmäßigkeiten des Lebens, die zwar teilweise aus der physischen Welt bekannt waren – wie z.B. das Gesetz von Saat und Ernte – jedoch wussten die wenigsten, dass dieses kosmische Gesetz ein universelles Gesetz ist und im sichtbaren wie auch im unsichtbaren Bereich wirkt.

 

Was der Mensch sät, das wird er ernten. Das gilt für Karottensamen genauso wie für „Samenkörner“ des Neides, des Streits oder der Lüge beispielsweise.

 

Wählst du das falsche Saatgut, zeigt sich dies beispielsweise auch in Krankheiten. Du erinnerst dich bestimmt: Wir gingen bereits in früheren Newslettern mehrfach darauf ein, ebenso auf die Macht der Gedanken und der Worte - eine weitere Gesetzmäßigkeit des Lebens.

 

Die neuzeitlichen revolutionären Forschungsergebnisse und fundierten Studien der Wissenschaften der Epigenetik und der Quantenphysik beweisen inzwischen äußerst eindrücklich den Wahrheitsgehalt der damaligen Worte Jesu. Wer hätte das gedacht?!

 

Was also lehrte Jesus als „geeignetes“ Saatgut, um ein gesundes, glückliches, zufriedenes und erfülltes Leben zu haben?

Ø  Verurteilt nicht, damit ihr nicht verurteilt werdet! (Ursache und Wirkung/ Saat und Ernte)

Ø  Was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen.

Ø  Lasst euch in allem von der Wahrheit und der Liebe leiten.

Ø  Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

  

Es gibt Menschen, die von sich behaupten, Christ zu sein, was bedeutet, dass sie eben diesem Jesus Christus* nachfolgen, dessen Geburt wir in diesem Monat wieder als „Weihnachtsfest“ oder auch „Christfest“ feiern.

 

Wahre christliche Nachfolge meint also nichts anderes als

Ø  die Lehren und Weisheiten von Jesus Christus als gut und richtig erkannt zu haben,

Ø  diese deshalb ins eigene Leben zu übertragen und

Ø  im persönlichen Alltag anzuwenden und umzusetzen,

sodass sich eben dann auch die zahlreichen „guten Früchte“ im Erntekorb/ Alltag zeigen können.

 

Wir heute werden besonders verwöhnt und bekommen diese Kausalität sogar noch zusätzlich WISSENSCHAFTLICH bewiesen, wie bereits erwähnt.

 

Von einem Menschen, der sich Christ nennt, ist damit also bezüglich  

Ø  der Grundeinstellung zum Leben und zu anderen Menschen sowie

Ø  des Werteverständnisses

prinzipiell das zu erwarten, was damals schon Jesus sagte und tat und was heute nachzulesen ist in der Bibel, die nicht zufällig auch „Gebrauchsanleitung für gelingendes Leben“ genannt wird.

 

Denn Christ zu sein, also Nachfolger von Christus, bedeutet zu TUN, was Christus vorgegeben hat, dass es zu tun IST. Stimmt`s?

 

Weißt du, Freund, genau an DER Stelle komme ich ins Nachdenken und Grübeln, denn irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht:

Aktuell haben wir medial primär den Fokus auf zwei Brennpunkten: Dem Krieg in der Ukraine und dem in Israel. Richtig?

 

Wenn dich das Thema vor biblischen Hintergrund interessiert, kannst du gerne einmal den Newsletter zum Krieg in der Ukraine hier nachlesen.

 

Weshalb nun die Kombi Christ und Israel aktuell Konfliktpotential hat, will ich dir nun aufschließen.

 

Zunächst dürfte unumstritten sein, dass ein bewaffneter Erst-Angriff – ganz gleich von wem er in diesen Zeiten kommt – menschlich gesehen nicht gutgeheißen werden kann.

 

Wenn dann ein Nichtchrist sagt, dass Israel unverzüglich zurückschlagen muss, dann kann ich das absolut nachvollziehen.

 

Und wenn das ein Christ sagt? Dann kann ich das nicht nachvollziehen. Warum?

 

Weil Christ sein heißt, CHRISTUS nachzufolgen in dem, was Christus uns lehrt und auch vorgelebt hat. Was hat er denn nun so gelehrt bezüglich Kriege und Feinde usw?

 

Ø  Was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen.

Ø  Betet für die, die euch hassen!

Ø  Tut Gutes denen, die euch hassen!

Ø  Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Ø  Liebet eure Feinde!

 

Das sind nur einige der Worte Jesu. Sollte ein Nachfolger diesen Worten und Lehren denn nicht folgen?

Anderenfalls ist er doch kein Nachfolger, oder?

 

Kein Mensch „muss“ den Lehren von Christus folgen. Doch wer sich Christ nennt, der sollte schon diesen Lehren folgen, oder nicht? Er MUSS es sogar, denn was sonst ist Nach-folge? Das erklärt doch schon die Weisheit der Sprache: Nachfolger ist jemand, der einem anderen nach folgt, sozusagen in dessen Fußspuren geht.

 

Jesus ruft ganz klar zum Frieden und zur Feindesliebe auf.

Das bedeutet NICHT, das Schlechte gutzuheißen. Stattdessen lehrt Jesus ganz klar, welche „Waffen“ einzusetzen sind, um WIRKLICH Erfolg haben zu können.

 

Stattdessen wird seit dem Angriff auf Israel zum Gegenangriff aufgefordert und wird ein solcher gutgeheißen und legitimiert.

 

Ist es da nicht mehr als verwunderlich - weil der Lehre CHRISTI widersprüchlich, wenn die Forderung nach Rückschlag – nach RACHE Israels, nahezu flächendeckend auch von Menschen kommt,  die von sich selbst behaupten, CHRISTUS nachzufolgen? Die Rache ist mein, sagt aber Gott.

 

Da stimmt doch etwas ganz und gar nicht, oder? Erkennst du das auch, Freund?

 

Übrigens, fiel dir vielleicht auch auf, dass der Angriff auf Israel exakt und auf den Tag genau 74 (2x37) Jahre nach Gründung der DDR erfolgte?

 

Da MUSS man keinen Zusammenhang sehen, kann man aber bei genauem Hinschauen.

Warum?

 

Weil z.B. wohl kaum jemand zur damaligen Zeit gedacht hätte, dass der immer korrupter werdende Sozialismus und die zunehmend dunklen Machenschaften der damaligen DDR-Staatssicherheit quasi über Nacht beendet würden - genau genommen „durch ein Missverständnis“ aus den eigenen Reihen.

 

Überleg mal, Freund, exakt 40 (die magische Zahl der Bibel) Jahre später - und 33 (exakt das Alter von Jesus, als er ans Kreuz ging, um dich und mich zu befreien) Tage - da fiel die Mauer.

 

Hätte man es nicht selbst erlebt, könnte man es so kaum glauben: Es war ein Wunder.

 

Diesem gingen damals friedliche Demonstrationen voraus. Die ersten Montags-Demos in Leipzig bekamen bald Zuwachs in anderen Orten.

 

In einer Fernsehdokumentation viele Jahre nach dem Mauerfall äußerte sich ein damaliger Angehöriger der Streitkräfte, die sich landesweit auf höchster Mobilmachung befanden.

 

Er erklärte eindrucksvoll, wie sich alle nur verfügbaren Kräfte der Polizei, Staatssicherheit, Grenzschutz usw in höchster Alarmbereitschaft befanden. Alle diese Staatsdiener wurden auf Hochtouren geschult und mit allen verfügbaren Waffen ausgestattet.

 

Nie werde ich vergessen, wie dieser ehemalige Staatsdiener - immer noch fassungslos - dem Reporter erklärte:

„Sie hatten uns auf ALLES vorbereitet. Wir wussten genau, WIE wir und WOMIT wir „antworten“ und zurückschlagen sollten, wenn dies oder jenes von den Demonstranten zum Einsatz käme.

 

Und dann kamen sie .... Sie kamen aus der Kirche heraus - mit Kerzen (!) … Darauf waren wir nicht vorbereitet. Wir konnten nichts tun.“

 

Ø  Was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen.

Ø  Betet für die, die euch hassen!

Ø  Tut Gutes denen, die euch hassen!

Ø  Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Ø  Liebet eure Feinde!

 

Sollten vor diesem Hintergrund denn nicht gerade wir deutschen Christen, die wir das Privileg dieser spektakulären ERFAHRUNG bereits machen durften, uns leicht damit tun und den Worten Jesu auch in solchen Situationen GLAUBEN schenken?

 

Was du TUST zeigt, was du WIRKLICH glaubst, Freund .

 

Darüber kann man mal nachdenken...

 

Denn Ist das Rechtfertigen eines Gegenschlages und menschlich initiierter Rache dann nicht vielmehr eine grobe Missachtung des Werkes von Jesus am Kreuz, woran übrigens an Ostern gedacht wird?

 

Denn DORT HAT Jesus doch alle Sünden der Welt auf sich genommen. Er, der Frieden und Versöhnung mit allen und allem proklamierte und sich dafür opferte.

 

DAZU wurde er geboren, Gottes Sohn als kleines schutzbedürftiges Menschlein, in Betlehem. Im Jahre 4230 a.H. (anno Hominus).

Das ist genau die Geschichte, derer sich am 24.12. erinnert wird – Zumindest wird die Geburt Jesu dann wieder  in unzähligen Kirchen und Gemeinden vorgespielt.

 

Ist es in Anbetracht des aktuellen Mainstreams der „Christen“ dann nicht berechtigt zu fragen, ob diese Krippenspiele, wie sie ja auch heißen, tatsächlich der Erinnerung an das weltverändernde Ereignis vor über 2000 Jahren dienen oder stattdessen einfach nur gewohnheitsmäßig „dazugehören“ zum Heiligen Abend?

 

Oder soll es die meisten der Menschen, die von sich wirklich glauben und behaupten, Christ zu sein, vielleicht am Ende doch auch nur in die schöne gemütliche „Weihnachtsstimmung“ versetzen?

 

Ist sich ein wahrhaftiger Christ nicht stattdessen bewusst, dass Jesus geboren wurde, um 33 Jahre später völlig schuldlos (!) alle Sünden der Welt auf sich zu nehmen – auch deine und meine? Von ALLEN Menschen. Gehören dazu dann nicht auch die Sünden der Palästinenser...?

 

Wie kann ein aussagegemäß gottesfürchtiger Mensch zum Gegenangriff auf Palästina auffordern und diesen legitimieren, mit der Begründung, dass der Angriff auf Israel zurückgezahlt werden müsse?

 

Wenn du Christ bist, Freund, frage ich dich: Was gibt es denn genau zurückzuzahlen bzw was genau rechtfertigt einen Rückschlag? Die Schuld und Sünde der Palästinenser?

Ist das so?

Aha.

 

IST für diese denn nicht schon bezahlt worden – mit nichts weniger als dem kostbarsten, was diese Welt je aufzubieten hatte und hat: Das reine, unschuldige kraftvolle Blut Jesu Christi?

 

Mit Jesu Inkarnation hier auf diese Erde wurde der NEUE BUND eingeleitet und mit seiner Kreuzigung im Jahre 4263 a.H. aktiviert.

 

Jesus distanzierte sich ganz klar von der Aussage des Alten Bundes - Auge um Auge , Zahn um Zahn.

Wie kann ein Mensch, der aber gerade diese „Rache“ Israels proklamiert, WIRKLICH an Christus und sein Werk von Golgatha glauben? Wie erklärt sich dieser Widerspruch - wenn nicht durch UN-Glaube?

 

Ist es nicht so, dass ein wahrer Christ doch verfolgt und zum Ziel hat, was CHRISTUS sagt und was er vorgegeben und gelebt hat? Oder ist das nicht so?

 

DASS die Angriffe auf Israel schrecklich sind, bleibt unumstritten.

 

DASS jeder Tote im Krieg einer zu viel ist, steht außer Frage.

 

Es IST erschreckend, wenn Männer fallen – darunter Familienväter -, Frauen und unschuldige Kinder die Opfer der verheerenden Aktionen werden. Wer Menschen tötet, begeht Sünde und lädt Schuld auf sich.

 

Und gleichzeitig: Ein Mensch, der sagt, dass es einen Gegenangriff Israels geben müsse und dass dieser gerechtfertigt sei, fordert logischerweise auf zu WEITEREM BLUTVERGIESSEN, zu noch mehr toten Männern, Frauen und unschuldigen Kindern.

 

Nimmt solch ein Mensch das Leid und Elend unzähliger weiterer Familien denn nicht billigend in Kauf?

 

Und fordert ein Mensch, der einen Gegenschlag Israels verteidigt, damit nicht sogar auch den Tod unschuldiger Kinder?

 

Oder wer glaubt, dass die Waffen der Israelis einen Bogen um alle palästinensischen Bewohner und Kinder zwischen 0 und 18 Jahren machen?

Wer hat sich DAS schon einmal überlegt, Freund?

 

Und ganz gleich, mit welchen Begründungen, Zielen oder Absichten (bewusst oder unbewusst) eine kollektive Zustimmung zum Rückschlag, zur Rache usw erfolgt: In allen Fällen ist es ein JA zum Krieg und damit

Ø  ein Ja zu noch mehr Blutvergießen

Ø  ein ja zu weiteren (Völker)Morden

Ø  ein ja zu noch mehr Trauma und Elend (überwiegend unschuldiger Menschen)

Ø  ein ja zu noch mehr Not und Kummer

Ø  ein ja zu noch mehr unschuldigen Waisenkindern

 

Soll das tatsächlich „CHRISTlich“ sein?

 

Ich frage dich, Freund: WIE lange soll DAS denn noch so weitergehen? Wann hört das denn endlich auf? Wann wachen wir auf?

 

Erinnere dich: Was der Mensch sät, das wird er ernten.

 

D.h. auch, dass wer in den Chor der Kriegsbefürworter einstimmt und sich damit eins macht mit denen, die für Krieg ihre Stimme erheben, der sät (bewusst oder unbewusst) Verlust, Tod, Trauer, Leid, Kummer, Schmerz.

 

Und nun musst du nicht prophetisch begabt sein oder einen Nebenjob als Orakel haben, um zu wissen, was solch ein Mensch in seinen ganz individuellen und persönlichen Erntekorb seines Lebens zieht.

 

Jesu Geburt wurde schon mehr als 700 Jahre vor dem tatsächlichen Ereignis von den alten Propheten angekündigt. Auch nannte man damals bereits einige seiner bedeutsamsten Wesensmerkmale, die sich im späteren Leben von Jesus Christus bewiesen. Ein herausragendes Merkmal seiner Identität war und ist es, Frieden zu stiften - wahren Frieden.

 

Er wird deshalb auch der Friedefürst genannt.

 

Wenn dies also NACHWEISLICH und durch sein Leben und Wirken BESTÄTIGTES herausragendes Merkmal seines Lebens war, weshalb fordern Menschen, die von sich behaupten, Christus nachzufolgen, dann den Krieg?

 

Nachfolge bedeutet zu TUN, was Christus vorgegeben hat, dass es zu tun IST. Oder nicht?

 

Jesus lebte in jedem Bereich lebensbejahend. Was ist das Leben? Das Leben ist Gott. Gott ist überall.

Wie kann dann jemand Christus wirklich nachfolgen, wenn er stattdessen das Töten bejaht?

 

 Freund, ich ermutige dich: Mache einen Unterschied! Und lass deinen Wunsch nach

„Frohen und Friedlichen Weihnachten“ nicht als leere Worthülse stehen, sondern sei ein wahrhaftiger und friedenstiftender Weltverbesserer.

 

Denn dann braucht diese Welt Helden wie dich, Freund.

Schön, dass es dich gibt.

 

Dir und allen deinen Lieben eine gesegnete und friedvolle Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Übergang ins Jahr 2024.

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