Wenn der Freitag auf einen 13. fällt...

Hallo Freund,

bist du abergläubisch? Denkst du anders über einen Freitag nach, wenn du feststellst, dass es ein „Freitag, der 13….“ ist? Rechnest du dann vielleicht verstärkt mit kleinen oder großen Katastrophen? Wenn das so ist, bist du vermutlich in zahlreicher Gesellschaft, denn dieser Tag „bewegt“ offensichtlich viele Gemüter.

Ich erinnere mich, wie ich beim Friseur einmal Zeuge eines Telefonats wurde. Eine Kundin wollte einen Termin vereinbaren und die Friseurin bot ihr den 13. an. Vermutlich war die Anruferin einverstanden, denn die Friseurin sicherte sich noch einmal hörbar ab, indem sie zu bedenken gab: „Das ist aber FREITAG (!) der 13. … Ich weiß ja nicht, ob Sie abergläubisch sind...“

Nun, sie war es offenkundig nicht, denn der Termin wurde gebongt. Lachend versicherte die Friseurin ihrer Kundin noch, dass sie selbst auch kein Problem damit habe, bevor sie sich "...dann bis zum 13." verabschiedete.

Wenngleich ich der Friseurin glaubte, machte mich der Vorfall nachdenklich, weil ich nach reiflicher Überlegung keine Person kannte und kenne, die von sich behaupten würde, ein „Problem“ mit Freitag, dem 13. zu haben. Wozu wird es dann aber so offensiv thematisiert wie auch im benannten Beispiel, wenn es doch angeblich niemanden tangiert?

Könnte es vielleicht sein, dass die kalendarische Kombination von einem Freitag und dem 13. eines Monats im unterbewussten Innersten zahlreicher Zeitgenossen - unbewusst ablaufend - doch eine ganz eigene Dynamik zu entwickeln vermag?

Oder hat Dich schon einmal jemand explizit bei einer Terminierung darauf hingewiesen, dass es sich bei dem avisierten Datum aber um einen DONNERSTAG, den 5." handelt? Na, … wohl eher nicht. :)

Was denkst du: Stimmt es tatsächlich, dass kaum jemand abergläubisch ist oder lügen wir uns - möglicherweise ohne es zu bemerken - selbst in die Tasche? Eine berechtigte Frage, wie ich finde. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass renommierte Airlines keinen Sitzplatz 13 ausweisen, dass namhafte Reedereien ihre Kreuzfahrtschiffe ohne Deck Nummer 13 durch die Meere schippern oder in Hotels auf Stockwerk 12 die Nummer 14 folgt? Zimmer Nummer 13 sucht man dort dann selbstverständlich in jeder Etage vergebens.

Ursache ist hierbei tatsächlich die abergläubische Angst vieler Menschen vor der Zahl 13 - auch Triskaidekaphobie genannt. In diesem Zusammenhang gilt Freitag, der 13. als gefürchtetes Datum.

Warum eigentlich? Bekanntlich hat jede Medaille zwei Seiten – so auch diese. Denn es gäbe im Zusammenhang mit dieser Zahl so viele Argumente, die regelrechte Glücksgefühle in uns auslösen könnten. Bist du an Faktenfutter interessiert? Voilà!

Mir ist aufgefallen, dass alle Evangelien übereinstimmend von den 12 Jüngern sprechen, die stets mit Jesus zusammen unterwegs waren. JESUS war somit der 13. in diesem Team.

Und welcher Typ war er innerhalb dieser Gruppe? Darüber erfahren wir etwas in Joh.15,13 (NGÜ):

"Niemand LIEBT seine Freunde mehr als der, der sein Leben für sie hergibt."

Dieser 13. war ein echter Teamplayer. Anstatt den großen Boss heraushängen zu lassen, gab er freiwillig sein Leben für seine Freunde. Er opferte sich absolut selbstlos, denn anderenfalls wären (wir) alle gestorben.

Und was wissen wir über seine Motivation? Sein Antrieb war die Liebe. Liebe ist gleichzeitig auch sein maßgebendes Wesensmerkmal. (1.Joh. 4,16). Jesus verkörperte zu seinen Lebzeiten hier auf der Erde für alle visuell wahrnehmbar und erlebbar die wahre, die echte Liebe.

Was das genau bedeutet, wird uns in unserer Bibel im 1. Korintherbrief 13 ,1-13 super erklärt. Und im Vers 13 dieses 13. Kapitels erhalten wir darüber hinaus auch noch die hochinteressante Info über die Lebensdauer echter Liebe:

"Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber am größten von ihnen ist die Liebe." (NGÜ)

Möglicherweise durchlebst du heute gerade ziemlich stürmische Zeiten. Vielleicht droht deine Ehe zu zerbrechen, oder die Entwicklung deiner Kinder macht dir Sorgen. Unter Umständen leidest du gerade unter erschwerten Beziehungen im Job oder du bist verärgert und empfindest Wut oder Enttäuschung, wenn du an einen Freund oder Mitschüler denkst. Egal, welche Art von Beziehung dir das Leben eventuell gerade schwer macht - 1. Korinther 13 kann auch der Schlüssel für die Lösung Deines Problems sein.

Wie das? Nun, wenn du dir gesunde und dauerhafte Beziehungen wünschst, dann ist LIEBE dafür so wichtig und unentbehrlich wie die Luft zum Atmen. Das gilt übrigens für alle Menschen - unabhängig vom Glaubenshintergrund, auch wenn die Liebe gleichzeitig das Kernstück des christlichen Glaubens ist.

Und wenn ich jetzt von Liebe spreche, dann geht es mir um die echte, die wahre Liebe. Sie unterscheidet sich signifikant von dem, was im allgemeinen vermeintlich unter Liebe verstanden wird, von der "prostituierten Liebe", weil sie ein gegenseitiges Geben und Nehmen unterstellt. Diese ist, genau betrachtet, letztlich käuflich. Darüber kannst du im nächsten Brief mehr lesen, wenn du magst.

In meinem heutigen „Liebesbrief“ <3 an dich möchte ich gerne noch eine ganz private Erfahrung mit dir teilen, die ich an einem Freitag, dem 13. machte. Vermutlich hätte ich die besagte Kombination sogar übersehen, denn ich war intensiv mit den Vorbereitungen für ein Seminar beschäftigt, welches am Abend startete und bis zum Sonntag dauern sollte. Doch an diesem Morgen erhielt ich eine Nachricht von einem Freund, der mir „...für diesen besonderen Freitag alles Gute..." wünschte. „Ach ja“, dachte ich noch, „heute ist ja Freitag, der 13.“ ;)

Wer mich näher kennt, weiß, dass ich absolut fasziniert davon bin, welch eminente Bedeutung Zahlen und Zeitfenster in der Bibel besitzen und dass sie oft sogar erst der Schlüssel zu tiefergehenden Erkenntnissen sind und so Geheimnisse und großartige Zusammenhänge erschließen. Deshalb kommt es auch immer wieder einmal vor, dass dann jemand kopfschüttelnd und gleichzeitig fasziniert staunend zu mir sagt: „Du immer mit deinen Zahlen…“ ;)

Nun, da die Bibel (auch) für uns aufgeschrieben wurde und nichts an Aktualität verloren hat oder jemals verlieren wird, gelten diese Zahlen also ebenso für uns heute.

Auch in unser Leben – in deins und in meins – spricht Gott u.a. durch Zahlen. Oft und  viel zu leicht überhören oder übersehen wir diese leider.

Doch Jesus Christus ist immer derselbe; damals, heute und in Ewigkeit. (Bibel, Hebräer 13,8)

Wozu erzähle ich dir das jetzt? Nun, weil ich inzwischen bewusst die Gelegenheit nutze, mich an die eingangs benannten Zusammenhänge mit Jesus zu erinnern, wenn ich im Alltag irgendwo eine 13 entdecke, statt - bewusst oder unbewusst - mit unangenehmen Dingen zu rechnen. Damit drehe ich sozusagen die Medaille um und führe aus, was Jesus seinen Jüngern immer wieder predigte, nämlich: Sich immer und immer wieder zu erinnern - an Ihn - an Jesus - und die Wunder, die er tat.

Und da der normale Arbeitstag bekanntlich sehr schnell derart vereinnahmend werden kann, dass dieser Tipp Jesu von der Agenda fällt, nehme ich die  Zahl 13, wie eine Art kleines Glöckchen, das mich liebevoll daran erinnert. Vor diesem Hintergrund genieße ich es regelrecht, eine 13 zu entdecken, weil ich damit an die LIEBE Gottes erinnert werde und mein Herz in dem Moment einen extra Freudenhüpfer geschenkt bekommt. :)

Als ich nun also am besagten Freitag, dem 13 morgens diese Nachricht erhielt, freute ich mich ganz spontan über diese - für mich - Liebes-Erinnerung. Und stell dir vor, was an diesem Tag noch passierte: Am Abend fand ich im Briefkasten 50 Euro. Einfach so. In einem Briefumschlag an mich adressiert. Ich dachte: "WIE cool ist DAS denn?!" :)

Wie konnte das sein? Wäre es vielleicht vorstellbar, dass ich morgens durch meine Reaktion ein kleines Samenkorn der FREUDE in mein Leben gesät hatte, welches mir direkt schon am gleichen Abend eine freudige Ernte einbrachte? Das universell wirkende Gesetz von Saat und Ernte?

Nun, dass Gedanken bekanntermaßen unser Leben beeinflussen, ist inzwischen sogar durch unzählige wissenschaftliche Studien der Epigenetik belegt und bewiesen. Doch stell dir vor, Freund, was an diesem Tag noch geschah.

Mein Freund, der aufgrund seiner Nachricht vermutlich eher Katastrophales mit diesem Datum verband, erlebte am gleichen Abend tatsächlich eine Katastrophe – einen Vorfall, bei welchem er auf die schnelle und professionelle Hilfe von Rettungskräften angewiesen war.

Es gibt keine Zufälle. Davon bin ich überzeugt. Und wir ernten, was wir säen – manchmal schnell und manchmal erst nach einer etwas längeren „Keimzeit“. ;) Aber unsere Ernte wird dem Saatgut entsprechen. Und der Ursprung allen persönlichen Saatgutes sind unsere Gedanken und die Worte, die wir sprechen. (Bibel - Jakobus 3 und Epheser 4,23) 

Deshalb möchte ich dich heute ganz besonders ermutigen, den bevorstehenden Freitag, den 13. November 2020 vielleicht einmal bewusst dazu zu nutzen, dich zu freuen. Gründe dafür hast du gerade gelesen und ich bin mir sicher, du findest noch viele mehr.

Einer der stärksten Gründe überhaupt bleibt jedoch dieser, Freund:

Gott liebt dich - genauso, wie du jetzt bist. Vorbehaltlos. Hingebungsvoll. Leidenschaftlich. Treu. Für alle Zeit.

DARÜBER kannst und darfst du dich freuen… und zwar so was von… :)))

In diesem Sinne einen ganz wundervollen Monat November mit 30 großartigen und überreich gesegneten Tagen – inklusive Freitag, dem 13.11.20 ;) – wünscht dir von ganzem Herzen deine Anett mit dem God is good Team

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