Hindernisse erfolgreich überwinden

Aktualisiert: Aug 15

Hallo Freund,

möchtest du gern ein erfolgreicher Überwinder sein? Nun, ich vermute, dass deine Antwort Ja lautet, weil überwinden impliziert

  • siegreich zu sein,

  • Steine, die uns in den Weg gelegt werden, auszuräumen oder für uns nutzbar zu machen,

  • Konflikte bravourös zu meistern,

  • Krisen erfolgreich zu überstehen.

Wer würde das nicht wollen?

An der Stelle habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für dich.

Zuerst die schlechte: Keiner wird als Überwinder geboren. Was aber gleich auch schon die gute Nachricht ist, weil das bedeutet, dass jeder Mensch die gleiche Chance hat, zum Überwinder zu werden – unabhängig vom sozialen Umfeld, in das er hineingeboren oder den Talenten, mit denen er ausgestattet wurde.

Vielleicht fühlst du dich momentan massivst herausgefordert, weil du in krassen Umständen steckst und nicht weißt, wie du dich verhalten sollst.

Überlegst du möglicherweise gerade, wie du da bestmöglich heraus kommst und diese Hürde überwindest? 

Nun, die Antwort mag etwas überraschen, denn sie liegt schon im Wort selbst: Um Überwinder zu sein musst du etwas überwunden haben, genau genommen über Wunden hinaus gegangen sein.

Was bedeutet das? D.h. Erfolg, Glück und Stärke fallen nicht vom Himmel, sondern sind Resultate unserer Entscheidungen. Vom Himmel kommt allerdings Hilfe, so wir sie denn annehmen wollen.

„Ich richte meinen Blick empor zu den Bergen – woher wird mir Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde geschaffen hat.“  (Bibel: Psalm 121,1-2)

Wenn ich in meinem Leben zurück sehe, dann waren es ausgerechnet die schwierigen Phasen, die mich in meinem Charakter formten, mich reifen ließen und mich voran brachten, wenn ich sie „über Wunden“ hatte. Und tatsächlich ging das nie OHNE Wunden, Verletzungen oder Schmerzen ab. Gleichzeitig entpuppten sich die härtesten Zeiten nicht selten im Nachhinein als regelrechter goldener Regen.

Ich erinnere mich an eine Zeit in meinem Leben, in der fühlte ich mich wahrlich „Von Gott und der Welt verlassen“, wie es der Volksmund sagt. Vielleicht kennst auch du solche Phasen in deinem Leben. Möglicherweise durchlebst du ja gerade jetzt eine solche, steuerst auf eine zu oder hast sie gerade hinter dir.

Dann habe ich eine gute Nachricht für dich:

Meine Erfahrung daraus ist es, dass  „die Welt“ uns tatsächlich nur allzu oft verlässt. Was ist "die Welt"? Das können Beziehungen sein, Menschen, von denen wir vielleicht einmal dachten, dass sie mit uns auf einer Wellenlänge wären, an unserer Seite durchs Leben gehen und Werte wahrhaftig mit uns teilen würden und die sich dann aber aus den verschiedensten Gründen von uns abwenden, vielleicht sogar anfeinden oder gegen uns intrigieren.

Doch nicht nur Beziehungen, sondern auch Materielles gehört dazu. Denn praktisch alle Dinge oder Annehmlichkeiten, an die wir uns vielleicht im Laufe der Zeit sogar gewöhnt haben, sind vergänglich, können ausbleiben und so nicht mehr Teil unseres Lebens sein – vielleicht das eigene Haus, welches bei einer Trennung verkauft wird, das Auto, das Ferienhaus, das eigene Unternehmen nach einem Konkurs ... Wir alle machen im Leben solche oder ähnlich einschneidende Erfahrungen.

Wie schnell es gehen kann, dass sich die Umstände und unser Umfeld ändern, erleben wir nicht zuletzt alle mehr oder minder intensiv seit März dieses Jahres.

Wir alle kennen Zeiten, in denen wir uns vielleicht sogar am absoluten Nullpunkt fühlen.

Doch genau dort, wo wir uns zutiefst verletzt, enttäuscht, verlassen und entmutigt fühlen, wo Gewohntes weg und verloren ist, dort, wo es tiefste dunkle Nacht in unserem Leben zu sein scheint, genau dort haben wir allen Grund zur Freude. Das klingt verrückt, denkst du? Ja, du hast recht, klingt es. Und gleichzeitig ändert es doch nichts daran, dass es die Wahrheit ist.

Denn genau betrachtet ist die Mitte der Nacht immer auch schon der Beginn eines neuen Tages - auch im übertragenem Sinn.

Egal wie verlassen und einsam du dich vielleicht gerade fühlst: Du bist nie wirklich allein.

Denn unzählige Male habe auch ich bereits die Erfahrung gemacht, dass in den schwersten Wegstrecken meines Lebens einer immer zu mir hielt: Mein liebender Schöpfergott - der übrigens auch Deiner ist, Freund. ;)

Und deshalb weiß ich, dass es nicht stimmt, wenn der Volksmund sagt: „Ich bin von Gott und der Welt verlassen,“ weil die Welt dich zwar verlässt, ja. Aber Gott verlässt dich nie. Niemals.

Solange du auf dieser Erde lebst, hält er dir in jedem Augenblick seine liebenden Arme weit ausgestreckt entgegen, einladend, damit du dich hinein flüchten kannst, ganz gleich ob du ein Kind, eine Frau oder ein Mann bist, ob du dich zerbrechlich zeigst oder stark.

An Gottes Herzen darfst du immer so sein wie du bist. Genau so, wie du dich gerade fühlst.

Kennst du die Sehnsucht, einfach nur in liebenden Armen zu liegen und zu wissen: Ich bin angenommen? Vorbehaltlos. Bedingungslos. Einfach nur, weil ich BIN: Ich bin genug, so wie ich jetzt bin. Ich muss überhaupt nichts tun, um meinen Wert zu bestätigen.

Vielleicht erinnerst du dich an einen Augenblick, in dem du dir in deinem Kummer gewünscht hättest, von jemandem in den Arm genommen zu werden, ungehemmt weinen zu dürfen, ganz ohne Angst vor Scham oder Reputationsverlust - zutiefst verletzt und gleichzeitig fühlbar geborgen und getröstet, weil spürbar gehalten?

Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet.“ (Bibel: Jesaja 66,13)

In meinen dunkelsten Zeiten habe ich genau das erlebt: Gott war da für mich. Und manchmal war er tatsächlich der Einzige. Wann immer ich mich ihm anvertraute, wann immer ich ihn bat, mir zu helfen oder das Steuer meines Lebens (wieder) zu übernehmen, um mich weg von den Klippen zurück auf guten Kurs zu bringen, erwies er sich als treu und half mir. Ausnahmslos. Es gab Zeiten, da las ich jeden Tag Psalm 91 in der NGÜ-Bibel-Übersetzung. Auch heute bete ich diesen Psalm noch regelmäßig - inzwischen kann ich ihn auswendig - weil diese Worte wie Kraftfutter für mein Herz sind.

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden.“ (Bibel: Psalm 147,3)

Dabei kann seine Hilfe für dich überraschend facettenreich sein: Manchmal ändern sich die direkten Umstände ganz plötzlich in nie absehbarer Art und Weise zum Guten oder es treten unerwartet Menschen neu oder wieder in dein Leben, ein anderes Mal geschehen wissenschaftlich nicht erklärbare Ereignisse.

Wenn die Welt uns verlässt, gehen immer auch Türen zu, die vorher offen standen. Doch das Wunderbare und Großartige dabei ist, dass in diesen Zeiten parallel auch immer Türen aufgehen, die vorher gar nicht sichtbar waren oder - falls vorhanden - bis dahin verschlossen geblieben sind und sich nun plötzlich einladend öffnen. (Bibel: Offenbarung 3)

Vielleicht scheint deine kleine Welt gerade in dieser großen Welt aus den Fugen zu geraten. Das ist nicht schlimm, auch wenn es sich durchaus schlimm anfühlen kann. Denn wenn sich Dinge ändern, ist es nur Zeit für den nächsten Schritt, um in deinem Leben weiter voranzukommen.

Oft fühlen wir uns wertlos in solchen Phasen unseres Lebens und nicht genug. Doch das ist eine Lüge und es hat fatale Folgen, wenn wir ihr glauben, weil es uns ängstlich macht und anfällig für Manipulation.

Stellt sich die Frage, weshalb wir so oft meinen, nicht viel wert zu sein, Liebe nicht zu verdienen oder nicht gut genug zu sein.

Nun, die Antwort ist ganz einfach: Weil wir fälschlicherweise die Person mit dem Verhalten gleichsetzen. Damit gilt Liebe gegen Leistung.

Die meisten von uns sind so groß geworden und unsere Eltern haben es ihrerseits auch nicht anders gelernt. Das bedeutet, dass wir uns in dem Moment, wenn wir unsere Leistung im Außen als unzureichend empfinden oder als solche gespiegelt bekommen, automatisch minderwertig fühlen und nicht liebenswert.

Das ist aber totaler Irrsinn! Wir müssen deshalb lernen, die Person vom Verhalten wieder abzukoppeln, weil nur das gesund ist und wahrer Liebe entspricht. Alles andere ist im besten Fall eine „Geschäftsbeziehung“: -> Wenn du dies und das tust, dann "liebe" ich dich. -> Wenn du dies oder das lässt, dann "liebe" ich dich. 

Mit wahrer Liebe hat das nichts zu tun.  

Echte Liebe ist bedingungslos. Diese Liebe gibt, vertraut und ist voller Hoffnung.

Am ehesten wird uns das wahre Wesen der Liebe vielleicht am Beispiel einer gesunden Eltern-Kind-Beziehung deutlich: Als Mutter oder Vater liebst du dein Kind. Einfach so, nur, weil es da ist. Das ist genug. Es leistet nichts dafür, um von dir geliebt zu werden. Stattdessen macht es in die Windeln, fordert deine Zeit, weil es am liebsten den ganzen Tag mit dir verbringen will, macht dir Arbeit und kostet eine Menge Geld. Doch nie im Leben kämst du auf die Idee, es deshalb nicht zu lieben. Es kann den größten Mist verzapfen – dann hältst du zu ihm - vielleicht auch noch eine Standpauke, weil es dein Erziehungsauftrag ist. ;) Aber ungeachtet dessen wirst du es dennoch weiter lieben.

Es ist wichtig, dass wir verstehen, die Person vom Verhalten zu trennenweil die Wahrheit ist: Als Person bist DU immer liebensWERT und WERTvoll - unabhängig von dem, was du tust oder lässt. Das gilt seit dem Tag, an dem du geboren wurdest.

Und was dein Verhalten betrifft: Wenn du willst, kannst du das doch jeden Tag verbessern, falls du feststellst, dass du vielleicht noch Gewohnheiten hast, die nicht förderlich sind für deine Ziele im Leben. Du hast einen freien Willen. Damit hast du auch die Freiheit, dein Verhalten zu optimieren. Das entscheidest aber allein duMit deinem Wert als Person hat dein Verhalten jedoch nichts zu tun

Ganz gleich also, wo du heute stehst. Ganz gleich, was du vielleicht gerade durchmachst: Du bist wertvoll, Freund.

Oft spiegelt unser Umfeld uns leider genau das Gegenteil, was dann allerdings durchaus ein Grund sein sollte, einmal darüber nachzudenken, ob unser aktuelles Umfeld noch mit unseren Wertvorstellungen, Überzeugungen, Zielen, Träumen und Visionen übereinstimmt oder ob wir es gegebenenfalls verändern sollten. Auch hier haben wir einen freien Willen, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen.

Weißt du, selbst wenn es nicht einen einzigen Menschen in deinem momentanen Umfeld geben sollte, der an dich glaubt und dich in deinem wahren Wert erkennt und bestärkt: Der, der dich gemacht hat, weiß, was du wert bist: Alles - alles bist du wert, Freund! Unbezahlbar bist du. In Gottes Augen bist du immer gleich wertvoll, unabhängig davon ob du auf dem Siegerpodest stehst oder ob dein Lebenskarren gerade so richtig im Dreck zu versinken scheint.

Heutzutage fällt es vielen Menschen schwer, für sich anzunehmen, wertvoll zu sein oder sich wertvoll zu fühlen, weil sie diese wichtigen Zusammenhänge nicht verstehen. Prinzipiell muss das noch nicht einmal dramatisch sein, weil wir nicht erst alles verstehen müssen, um es als gegeben nehmen und davon profitieren zu können. Entscheidend ist, ob wir es annehmen wollen. Was genau Strahlung ist, verstehen die meisten von uns auch nicht und stellen sich trotzdem ihr Essen in die Mikrowelle. Wichtig ist, dass du den Schalter an der Mikrowelle bedienen kannst. Das reicht.

Wenn du zu Gott ein aufrichtiges Herzensgebet betest und dann wirklich darauf vertraust, dass er dein Gebet erhört, wirst du erleben, wie Gott deine Bitten erfüllt. Gebet im Glauben ist wie der Schalter. Mehr musst du nicht verstehen. (Bibel: Markus 11,24) Und es funktioniert. Ich habe es selbst schon unzählige Male praktiziert.

Gott ist dein Schöpfer und er hat dich sehr gut gemacht. Er macht keine Fehler. Das hast du sogar schriftlich von ihm, wenn du es immer noch nicht glaubst. (Bibel: 1.Mose 1, 31)

Du bist Sein geliebtes Kind und Gott liebt dich nicht nur in dem Maß wie Eltern ihre Kinder lieben, sondern weit über unsere Vorstellungen hinaus. Im Vergleich zu uns Menschen kann er nämlich nicht nur lieben, sondern Gott ist die Liebe. (Bibel: 1.Johannes 4,16)

Er kann also gar nicht anders, weil Liebe Teil seines Charakters ist. Deshalb ist er auch bereit, alles für dich zu tun und dir zu geben. 

Das hat er übrigens vor über 2000 Jahren schon bewiesen als er seinen heiligen Sohn Jesus auf die Erde sandte, um 33 Jahre später für deinen und meinen Bockmist ans Kreuz zu gehen. Damit hat er bereits all unsere Versagen ein für alle Mal getragen. Er hat für alles schon bezahlt.

Spätestens an der Stelle dürfte dir klar sein, dass du gar nicht wert-los sein kannst, weil sich der Wert einer Sache bekanntlich an dem misst, was der Käufer bereit ist, dafür zu zahlen. Für dich gab er sein Bestes. Gott zahlte mit seinem fehlerlosen Sohn Jesus als Zahlungsmittel, um dich und auch mich auszulösen. Von seiner Seite aus ist damit alles erledigt und okay.

Dein Part ist es nun lediglich, den „Schalter“ zu betätigen, respektive zu beten und Jesus zu bitten, dass er auch in Dein Leben kommt. Damit stellst du sozusagen den Antrag zur kostenfreien Komplett-Übernahme deines persönlichen (Lebens)Mülls. (Bibel: Markus 10, 48)

Dieses Übergabegebet ist in etwa vergleichbar mit einem Antragsformular. Du kannst dir das so ähnlich vorstellen wie z.B. einen Anspruch auf bestimmte Fördermittel, einen Pensionsanspruch oder auf Kindergeld.

Die Bedingung ist, dass du einerseits die Voraussetzungen erfüllst, um antragsberechtigt zu sein und dass du dann tatsächlich auch den Antrag stellst. Erst dann erhältst du die beantragten Gelder – und zwar so lange, bis die Voraussetzungen dafür nicht mehr gegeben sind.

Mit der Vergebung ist es vergleichbar: Die Voraussetzung erfüllst du, wenn du

  1. ein Mensch bist und

  2. auf dieser Erde lebst (und damit automatisch jede Menge Müll/ Bockmist/ Versagen/ angesammelt hast).

Da du diese Zeilen liest, dürften die Vergebungs-Voraussetzungen vollumfänglich gegeben sein. Das ist direkt schon einmal super. Herzlichen Glückwunsch, du Glückspilz. :)

Nun brauchst du praktisch nur noch den „Antrag“ zu formulieren und bei der zuständigen Stelle abzugeben indem du betest.

Und wenngleich bei Gott alles herrlich entspannt und absolut formlos eingereicht werden kann – folglich so, wie dir der Schnabel gewachsen ist ;) – findest du hier ein Beispielgebet, falls du gerade nicht weißt, wie du anfangen sollst: https://www.godisgood.eu/lade-jesus-in-dein-leben-ein

Damit ist der Schalter sozusagen umgelegt und du erhältst augenblicklich Vergebung und Gnade für alles, was vergebungswürdig ist und dir wie ein schwerer Sack auf den Schultern liegt oder deinen Rücken schmerzen lässt.

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, das wir begangen haben.“ (Bibel: 1. Johannes 1,9)

Diese Vergebung erhältst du, so lange die Voraussetzungen gegeben sind – ergo, bis du den letzten Atemzug hier auf dieser Erde gemacht hast.

Vielleicht denkst du jetzt: Klingt das nicht zu einfach? Ja, stimmt. Und es klingt so einfach, weil es einfach ist. Wozu also unnötig verkomplizieren?!

Was immer also vielleicht gerade in deinem Leben schief läuft, wähle

  • Hoffnung statt Verzweiflung,

  • Licht statt Dunkelheit,

  • Gebet statt Hamsterrad,

  • Liebe statt Hass,

  • Selbstliebe statt Selbsthass,

  • Freude statt Frust,

  • Glaube statt Angst.

Gott sieht dich und er kennt dich, Freund. Er sieht deine Not. Er kann und er will dir helfen und die Schleusen des Himmels für dich öffnen, um dein Leben in einem Maß zu segnen, wie du es nie für möglich gehalten hättest. Vertraue dich ihm an. Es ist die beste Entscheidung, die du in deinem Leben treffen kannst.

Damit hast du allen Grund, positiv und optimistisch in deine Zukunft zu sehen. Dabei bedeutet ein solch positives Mindset nicht, dass du von nun an überhaupt keine Angst verspürst und keine Traurigkeit oder Enttäuschung fühlen darfst. Das darfst du. Es ist sogar wichtig diesen Gefühlen den angemessenen Raum zu geben, weil alles seine Zeit hat. (Bibel: Prediger 3)

Positives Mindset bedeutet allerdings, dass du dich von Angst, Enttäuschung, Traurigkeit, Manipulation oder ähnlichem künftig weder länger lähmen noch ausbremsen zu lässt, weil dir bewusst ist, dass diese Herausforderungen doch geradezu unentbehrlich sind, um auf der anderen Seite der Medaille wahres Glück, Freude und Erfüllung in ihrer ganzen Tiefe erleben zu können.

So wie ein Baum neben den richtigen Nährstoffen Sonne und Regen braucht, um an Größe und Stärke zuzunehmen und darüber hinaus sogar Sturm und Wind benötigt, um starke, tiefe und Halt gebende Wurzeln auszubilden, brauchen wir neben ruhigen und chilligen Zeiten ebenso Herausforderungen, Probleme und Krisen – Zeiten, in denen und durch die wir wachsen und uns entwickeln dürfen.

Immer nur Sonne ist am Ende auch bloß Wüste. ;)

Was wäre das für ein langweiliges Leben, wenn ich mir vorstelle, ich müsste bis zum Lebensende jeden Tag am Strand liegen und Urlaub machen? Das ist ab und an ein paar Tage oder Wochen lang natürlich herrlich, aber für immer…? Nein, das würde ich nicht wollen. Wie sinnlos wäre ein solches Leben?!

Die gute Mischung macht es, glaube ich: Gesunde Selbstfürsorge neben einem lebensdienlichen Handeln, welches den Menschen um mich herum und der ganzen Gesellschaft zugute kommt.  

Wir leben momentan in einer Zeit, wie wir sie alle noch nicht erlebt haben. Die Welt um uns verändert sich und so vieles ist in den vergangenen Wochen ins Wanken geraten. Dinge, von denen wir angenommen haben, dass sie immer da sein würden: Unsere Arbeitsplätze, die Wirtschaft, die Hilfe vom Staat, die Gesellschaft, wie wir sie kannten... Nichts davon ist krisensicher. Aber Gott ist es.

Wenn du heute das Gefühl hast, mitten im tobenden Meer in einer Nussschale zu sitzen, nimm Gott mit ins Boot (falls er dort noch nicht ist) bleibe besonnen und zuversichtlich. Ich weiß, dass das nicht leicht ist. Aber es ist der einzige Weg, um zu überleben. Wenn du das Gefühl hast, mit Schrammen, Blessuren und abgebrannt dazustehen, versichere ich dir: Mit Gott an deiner Seite ist das gefühlte Ende immer der Anfang von etwas Neuem, Großen, von etwas, was du dir vermutlich in deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen konntest. 

Denke doch bitte mal an Josef, einen Mann, der doch eigentlich recht anständig sein Leben lebte bis er unverschuldet von seinen eigenen Geschwistern verraten und verkauft wurde. Er wurde das Opfer von Intrigen, Stolz und Neid und landete - wieder unschuldig - im Gefängnis, obwohl er sogar schon an Gott glaubte. Diese Geschichte hat mich oft beschäftigt, besonders in "meinen Josef-Zeiten", Zeiten in denen ich mich und Gott  fragte: "Gott, WO bist Du?! Ich sitze hier im tiefsten Schlamassel und es ist schlimm! Sehr, sehr schlimm! Ich LEIDE!!!" ...und scheinbar nichts geschah, um meine Not zu lindern. Bis ich eines Tages verstand:

Manchmal stillt Gott den Sturm; manchmal lässt Gott den Sturm aber auch durch und führt uns DURCH den Sturm hindurch.

Warum? Nur aus einem einzigen Grund: Weil wir genau in diesen stürmischen Zeiten etwas lernen werden, was wir anders nie hätten verinnerlicht. Auch bei Josef war das so: Denn genau im Gefängnis  wurde sein Charakter geprüft, geschliffen und geformt.

Und diesen Charakterschliff brauchte er ganz offensichtlich, weil Gott einen sensationell guten Plan für ihn und sein Leben hatte: Er wurde direkt im Anschluss an seine Gefängniszeit der zweitmächtigste Mann des ganzen Landes nach dem Pharao. Und dort brauchte er große Tugenden wie z.B. Unbestechlichkeit. Genau das hatte er "trainiert" wie wir nachlesen können. (Du kannst die ganze Geschichte im 1.Mose 37 nachlesen.)

Vom Hirten zum Stellvertreter des Pharao - wow. Die Karriere hätte ich gern, denkst du jetzt vielleicht. Nun, vermutlich machst du mitten im Chaos - genau jetzt - tatsächlich Karriere, Freund. Und wie du bei Josef siehst, führt der steile Weg nach oben bei Gott oft erst einmal nach unten: Josef war der Lieblingssohn seines Vaters neben 11 weiteren Söhnen. Er stand also ursprünglich vermeintlich auf der Sonnenseite des Lebens.

Vielleicht hattest du vor Corona oder deiner Krise auch das Gefühl, recht gut da zu stehen, hattest möglicherweise sogar ebenfalls eine elitäre Position inne. Und plötzlich scheint dir der Boden unter den Füßen weg zu driften... Vertraue Gott, auch in den schlimmsten Umständen, denn: Wenn es einen einfacheren Weg gäbe, um dich dorthin zu befördern, wo du einmal stehen sollst und wirst, würde er dir den Sturm ersparen. Gott liebt dich, Freund, genau so, wie du jetzt bist. Aber er hat Gutes und Größeres mit dir vor. 

Wenn du dich heute also wie eine Null fühlst, sei versichert: Null plus Gott ist immer die Mehrheit. 

In welchen Bereichen deines Lebens der Sturm auch gerade tobt, ob im Job, deiner Ehe, Gesundheit, Finanzen ... Du wirst mit Gott im Boot nach diesen stürmischen Zeiten besser dastehen als davor. Das ist eine Gesetzmäßigkeit. Auch die Erfahrungen, die Hiob machte, sind ein gutes Beispiel dafür.

Luther sagte einmal: Wenn wir nicht bekommen, was wir wollen, dann nur, weil wir erhalten, was BESSER ist. 

Und bis dahin lies jeden Tag ein paar Verse in der Bibel, fange mit dem Neuen Testament an oder mit den Psalmen. Ich empfehle dir die NGÜ-Übersetzung.

Mit diesen Zeilen möchte ich dich heute ermutigen, die Stürme deines Lebens dankbar anzunehmen, um die kraftvollen Wurzeln eines siegreichen Überwinders entwickeln zu können und dich dazu motivieren, klar Schiff zu machen mit deinem Schöpfer und die Segel neu zu setzen für deine Reise in ein glückliches, erfolgreiches und erfülltes Leben. Und dann freue dich - ungeachtet der momentanen Umstände - auf das, was vor dir liegt, Freund, weil du allen Grund dazu hast. :)

Von Herzen Deine Anett und das God is good Team

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