Die goldene Regel im Umgang mit widrigen Umständen (2)

Aktualisiert: Aug 15

Hallo Freund,


sehr cool, dass du noch mehr darüber erfahren willst, wie man klug die Gesetzmäßigkeiten des Lebens nutzt, um widrigen Umständen erfolgreich zu trotzen und darüber hinaus sogar noch Erfolg daraus zu generieren.


Du erinnerst dich bestimmt an den klugen Bauer, der sich überhaupt nicht von den zahlreichen Störfaktoren seines Alltags davon ablenken ließ, sein gutes Ziel unbeirrt zu verfolgen. Indem er unbeeindruckt von jeglichen Angriffen seinen guten Plan konzentriert verfolgte, erzielte er (trotz einer zwischenzeitlich schockierend hoch anmutenden Verlustquote von 75 Prozent) am Ende ein exzellentes Ergebnis und brachte souverän bis zu hundertfacher Ernte ein.


Ganz im Gegensatz dazu agierte der Schwertkämpfer, der zwar lange aktiv und mit vollem Einsatz GEGEN die Dunkelheit kämpfte, doch dann kapitulieren musste und erfolglos, völlig erschöpft und gestresst zusammenbrach.


Ergo: Sich darüber Gedanken zu machen, wie du die Dunkelheit besiegen kannst (wobei die Dunkelheit metaphorisch für jeden beliebigen Bereich in deinem Leben steht, mit dem du unzufrieden bist und den du gerne anders hättest), bringt dich nicht weiter. Es raubt dir lediglich deine Energie und andere wertvolle Ressourcen.


Dunkelheit besiegt man nur durch eine einzige Strategie: Indem man ein Licht anzündet - sich unbeirrt auf sein Ziel und den Weg dahin fokussiert. Dabei genügt schon ein klitzekleines Streichholz und die Dunkelheit MUSS weichen.


Es ist dumm, sich auf die negativen Umstände zu konzentrieren und gegen sie angehen zu wollen.


Denn niemals werden wir verhindern können, dass uns Gegenwind ins Gesicht bläst oder negativ motivierte Menschen sich uns in den Weg stellen. Wichtig ist, sich nicht auf das Negative zu fokussieren und sich davon aufhalten zu lassen – oder noch schlimmer – aufzugeben. Denn: Wir verlieren – immer - wenn wir uns auf Negatives konzentrieren, weil es eine Gesetzmäßigkeit des Lebens ist, dass das, worauf wir uns konzentrieren, groß wird.


Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Schweigend beobachteten sie die Flammen und lauschten bedächtig dem Knistern des Holzes. Plötzlich sagte der Alte: „Weißt du, es ist, als würden zwei Wölfe in meiner Brust wohnen und gegeneinander kämpfen. Der eine ist liebevoll, warmherzig, fürsorglich und gut. Der andere ist böse, aggressiv, verletzend, aufbrausend und wütend.“ Der Junge überlegte einen Augenblick und fragte dann seinen Großvater: „Wer wird den Kampf gewinnen?“ „Der, den ich füttere“, antwortete der Alte.


Das, worauf du dich konzentrierst, Freund, wächst.


Das, worauf du dich konzentrierst, wird stärker.


Das ist das kleine Einmaleins der Gesetze eines glücklichen Lebens. 


Und das ist auch ganz SPÜRBAR nachweislich mit einem kleinen praktischen Experiment. Traust du dich? ;) Dann schließe doch bitte einmal deine linke Hand ganz locker. Nun drücke bitte deine rechte Hand ganz fest zusammen, so fest du nur kannst. Die linke Hand bleibt währenddessen ganz locker geschlossen. Drücke noch fester rechts! Eine GANZ FESTE Faust – da geht doch noch etwas! Halte die rechte Faust noch fünf Sekunden so maximal kraftvoll zusammen! Konzentriere dich vollständig darauf!


Nun öffne bitte beide Hände und nimm wahr, auf welcher Seite du mehr spürst.


Das, was du da spürst, ist ENERGIE. Vielleicht fühlst du Wärme oder ein leichtes Kribbeln. Energie ist LEBEN. Und wenn du unser kleines Experiment mitgemacht hast, ist dies in deiner rechten Hand viel intensiver wahrnehmbar als links, denn: Energie folgt der Aufmerksamkeit!

 

Weil das, worauf du dich konzentrierst, stärker wird.


Kennst du vielleicht auch Leute, die mit Vorliebe über alle möglichen Krankheiten reden? Egal, wann du sie triffst, sie müssen dir immer gleich erzählen, wo es gerade wieder zwickt und zwackt. Wann immer du sie triffst, ist das ihr zentrales Thema.


Diese Menschen lieben es, bedauert zu werden. Damit degradieren sie sich aber selbst zum Opfer, denn niemand kann gleichzeitig bedauert werden und parallel dazu ein siegreiches und glückliches Leben führen.


Sind diese Menschen gesund?


Natürlich nicht. Gefühlt sind sie IMMER irgendwie krank. Logisch! Warum? Weil sie alle ihre Energie und ihren Fokus auf dieses Thema setzen. Und für den Fall, dass ihnen dann doch einmal die Ideen ausgehen, welche dramatische Krankheit sie vielleicht gerade ausbrüten könnten oder welcher Virus aktuell die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen könnte, gibt es ja „zum Glück“ noch die Rentner-Bravo: Die Apotheken-Umschau. In der Ausgabe vom 1.Januar 2017 z.B. ist groß auf dem Cover zu lesen: „VORSICHT, VIREN!“ Und dann gibt`s natürlich unentbehrliche Tipps und käufliche Mittelchen zum Schutz vor Viren, die der Leser bis zu diesem Zeitpunkt vielleicht weder kannte und erst recht nicht selbst besitzt. Welchen Sinn macht es, sich damit zu beschäftigen? MUSS man das lesen? Nun, das entscheidet letztlich jeder für sich selbst.


Tatsache bleibt: Worauf ich meine Aufmerksamkeit lege, wird mich ausmachen.



Eng verzahnt mit diesem Gesetz des Lebens ist ein zweites: das Gesetz von Saat und Ernte. Es wirkt ebenfalls im Sichtbaren und im Unsichtbaren gleichermaßen.

Wenn ich Karottensamen ausbringe, werde ich dadurch nie Radieschen ernten. Sonnenblumensamen bringt keine Tomaten hervor. Und genauso funktioniert das auch im psychischen Bereich: Wer Negatives sät, wird letzten Endes Negatives ernten, auch wenn die schlechte Aussaat vielleicht kurzfristig erfolgversprechend scheint, weil man beispielsweise erst einmal schneller bedient wird, wenn man nur laut genug schreit. ;) Am Ende zahlt man jedoch nachweislich drauf, weil man z.B.


• (ausgehend von der eigenen Unehrlichkeit auch) keinem anderen Menschen vertraut,

• überall Intrige, Angriff und Korruption vermutet,

• die Freude über Erreichtes nicht zu teilen in der Lage ist, weil man befürchtet, der andere neidet es einem und interveniert

• und im Hinblick auf die außer Zweifel stehende Einheit von Körper, Geist und Seele vom eigenen Verfolgungswahn regelrecht getrieben und verzehrt wird. Es gibt sehr beeindruckende wissenschaftliche Studien zu korrelierenden körperlichen Auswirkungen.


Auf Boshaftigkeit beruhender weltlicher Erfolg ist vergänglich und kostet am Ende einen Preis, den wahre Sieger und Helden niemals bereit wären zu zahlen.


Wenn ich Lügen säe, kann ich zwar theoretisch hoffen, dass andere mich wahrhaftig behandeln – diese Erwartung KANN sich aber letztlich nicht erfüllen und ich WERDE mich NIEMALS dauerhaft in einem sozialen Umfeld bewegen, welches von Wahrheit und Wahrhaftigkeit durchtränkt und dominiert wird. Niemals! Weil: Das, worauf ICH MICH konzentriere, wird in MEINEM Leben wachsen.


Wenn ich andere unfair behandle, kann ich nicht erwarten, dass man mir dann aber meine Wünsche von den Lippen abliest und mir die Erfüllung zudem auf einen Silbertablett serviert.

In der Bibel steht: „Alles nun, was ihr wollt, dass EUCH die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!“  

Auch unsere Worte sind dabei wie Samen, den wir säen. Und entsprechend unseres Saatguts ernten wir – eine Tatsache, die von vielen heutzutage unterschätzt wird – ein fataler Fehler. Denn diese simplen Zusammenhänge der Gesetzmäßigkeiten unseres Lebens sind den Menschen per se schon seit Jahrtausenden bekannt und haben unverändert Gültigkeit – wie der Wechsel von Tag und Nacht oder der Ablauf der Jahreszeiten. Schon damals wurden die Menschen gelehrt und es wurde ihnen ein Rat gegeben, der auch in der Bibel festgehalten wurde: „Wollt ihr ein glückliches Leben führen und gute Tage erleben? Dann hütet eure Zunge vor bösen Worten und verbreitet keine Lügen!“ „Wer unbedacht redet, der rennt in sein eigenes Verderben.“


Es hat also Folgen, was du sagst. Du bestellst letztlich mit deinen Worten, was du vom Leben geschickt haben willst.


Wenn ich Gutes säe, werde ich früher oder später zwangsläufig VERMEHRT Gutes ernten. Denn aus einer im Frühjahr ausgesäten KLEINEN Tüte voller Samenkörner werden im Herbst KÖRBE voller guter Erntefrüchte. Hundertfache Frucht – du erinnerst dich?


An der Stelle ist das Leben wie ein Versandhaus: Was du bestellst, bekommst du. Und entsprechend dessen, womit der Bauer sein Feld bestellt, wird er ernten.


Ergo: Was du dir aus dem Angebot (des Lebens) aussuchst, wird geschickt. Das kommt in dein Leben. Du selbst hast es bestellt. Manche vergessen das, wenn sie nach Ablauf der kostenfreien 14-tägigen Rückgabefrist respektive nach einigen Ehejahren einen „Fehlkauf“ feststellen und sich über ihren Partner/ ihre Partnerin ärgern. Na, da stellt sich doch fairerweise die Frage: Wer hat ihn/ sie sich denn ausgesucht? Wurdest du seinerzeit mit einem Revolver an der Schläfe bedroht und dazu genötigt? Ich vermute mal Nein. ;) Jeder von uns hat die Verantwortung über die eigenen Entscheidungen und jede Entscheidung hat Konsequenzen.


Wo du heute stehst, ist die Summe deiner Entscheidungen, die du bis hierher getroffen hast und ist die Ernte deines bisher ausgebrachten Saatgutes.


Deshalb ist es demütig und klug, dass wir ganz bewusst von Zeit zu Zeit innehalten und uns fragen: Ist dies das Leben, das ich wirklich will?


Wenn wir diese Frage bejahen können, dann ist alles super und der Kurs stimmt. Ist die Antwort aber Nein, dann wird es Zeit, einmal das eigene Saatgut und Entscheidungen zu überprüfen. Und die gute Nachricht ist: 


Es ist nie zu spät, dein Saatgut zu ändern, wenn du gegebenenfalls feststellst, dass einige Früchte in deinem Leben dir überhaupt nicht schmecken.


Oder - wie  im letzten Brief formuliert: Wir haben jederzeit die freie Wahl und Autorität, unsere Segel neu zu setzen. 


Du bist der Architekt deiner Zukunft. Deine Vergangenheit muss nicht deine Zukunft bestimmen.


„Mehr noch als für die Vergangenheit interessiere ich mich für die Zukunft, denn in ihr beabsichtige ich zu LEBEN.“ (Albert Einstein) 


Bittet und es wird euch gegeben! Dieses Angebot macht das Leben jeden Menschen. (Joh. 14,6)


Darum frage dich einmal ganz bewusst: Was willst du - Was willst du wirklich, Freund?


• WAS willst du sein?

• WIE willst du werden?

• WER willst du sein?

• WIE willst du behandelt werden?

• WELCHES LEBEN wünschst du dir?


Dann konzentriere dich mit deinen Ressourcen genau darauf, das macht Sinn. Richte deinen Alltag, dein Denken und dein Tun entsprechend deiner Ziele aus. Fokussiere dich unbeirrt auf das Gute!


Womit du dich beschäftigst, macht deine Persönlichkeit aus.


Ein alter weiser Meister war mit seinem Lehrling unterwegs. Plötzlich kam ein Mann auf sie zu und begann, den Weisen übel zu beschimpfen. Er machte ihm Vorwürfe, beschuldigte und beleidigte ihn. Doch der Weise schwieg die ganze Zeit. Der Mann tobte und  wetterte noch eine ganze Weile bis er dann endlich ging. Als nun der wütende Mann weg war, fragte der Lehrling verwundert seinen Meister, warum er sich nicht verteidigt habe – alle Anschuldigungen seien doch ganz offensichtlich falsch und unberechtigt gewesen. Daraufhin fragte der Weise seinen Lehrling: „Wenn jemand einem anderen ein Geschenk machen will, der andere das Geschenk aber nicht annimmt, wem gehört am Ende das Geschenk?“ „Dem, der es schenken will“, antwortete der Lehrling. „So ist es auch hier“, erklärte der Meister.


Welchen Nutzen impliziert diese Geschichte für dich? Wann immer dir solch ein „wütender Mann“ (z.B. in der Verkleidung eines Familienmitgliedes, Kollegen, Vorgesetzten, Nachbarn usw.) begegnet, empfehle ich dir, es wie der Weise zu machen und ein Gespräch auf einem negativ motivierten Niveau tatsächlich gar nicht erst anzunehmen bzw. zu führen. 


Dieses „Geschenk“ kann das Gegenüber dann doch sehr gerne für sich behalten, es stinkt nämlich – sehr übel sogar. Schenke dem am besten erst gar keine Aufmerksamkeit.


Das worauf du dich konzentrierst, wird nämlich stärker, wie du weißt.


Von König Salomo, der u.a. für seine außergewöhnliche Weisheit bekannt ist, stammen diese Zitate: „Antworte dem Toren nicht nach seiner Narrheit, damit du ihm nicht gleich wirst.“ „Lass dich nicht auf die dummen Argumente eines Narren ein, denn sonst stellst du dich ihm gleich.“


Wann immer und wie stark der Wind dir auch ins Gesicht bläst:


• Verfolge unbeirrt dein gutes Ziel!

• Säe mit Wort und Tat guten Samen aus!

• Fokussiere dich auf Wege und Möglichkeiten, dein Ziel zu erreichen – nicht auf Probleme!  


Dann WIRST du erfolgreich sein und dein Ziel erreichen!


Das Leben meint es gut mit dir, Freund. Und niemals wird dir ein Wunsch in dein Herz gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wird, ihn zu verwirklichen - allen widrigen Umständen erfolgreich trotzend. 


Bleibe oder werde dabei Du selbst - und glücklich.


Herzlichst Deine Anett & das God is good Team

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