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Die besten Tipps ever für Dich

Hallo Freund,

 

wusstest du, dass Gott jeden Tag mit dir spricht? Das ist tatsächlich so. Jeden Tag.

 

Er ist dein Schöpfer und deshalb liegst du ihm am Herzen – selbst wenn du vielleicht sagst, dass du nichts mit ihm zu tun haben willst. Er liebt dich trotzdem.

 

Du bist Gottes Meisterwerk, Freund . All seine Liebe hat er in dich hinein gelegt. Er hat dich von Anfang an geliebt und das wird sich bis in alle Ewigkeit niemals ändern: Du bist Gottes geliebtes Kind, Freund.

 

Nicht selten nach Abenden, zu denen ich als Sprecherin eingeladen bin, kommen anschließend Menschen zu mir und sagen: "Ach, ich würde Gott auch gern hören. Schade, zu MIR spricht er nicht."

 

Wirklich nicht? Nun, das glaube ich nicht.  

 

Im Gegenteil, ich bin sogar davon überzeugt: Gott spricht zu dir, zu mir, zu jedem Menschen - ganz persönlich - an jedem Tag.

 

Es passierte vor einigen Jahren, als ich meine Tochter Lysanne mit dem Auto zum Arzt fahren wollte. Ich sah auf die Tankanzeige: Der Zeiger befand sich im äußersten linken Anschlag, also weit unter dem letzten Strich.

Das Problem war nur, dass dies schon ein paar Tage so aussah und ich derart bereits etliche, wenn auch kleinere Strecken zurückgelegt hatte.

 

Nun muss ich vielleicht erwähnen, dass ich damals nicht gerne tanken fuhr.

Vielleicht lachst du jetzt und denkst:

… Hey, Anett – wer tut das schon gerne?! Wer geht denn schon „gerne“ tanken?!

 

Nun, inzwischen hat das dankenswerterweise mein Mann übernommen. Aber es war auch damals tatsächlich nicht wegen der Spritpreise, die heutzutage so hitzig diskutiert werden können.

 

Ich glaube, der Grund dafür war, dass es mir nur selten in den Zeitplan zu passen schien.

Da sich ein Nachtanken bedauerlicherweise aber irgendwann einfach nicht mehr vermeiden lässt, tankte ich deshalb stets voll, wenn ich dann schon mal an der Zapfsäule stand.

 

Das garantierte mir sozusagen, dass ich möglichst spät wieder an die Tankstelle musste. Vielleicht hört sich das gerade etwas crazy an;), aber so war das bei mir. :)

 

An besagtem Tag also wurde mir klar, dass die Chancen recht "gut" standen, mangels Sprit stehen zu bleiben.

 

Denn auch die seit meinem letzten Tankstellenbesuch gefahrenen Kilometer ließen absolut keinen Spielraum mehr erwarten. Im Gegenteil - es war allerhöchste Zeit!

 

Meinen Ausspruch "Oh, der Tank ist fast leer!" quittierte dann noch meine Tochter mit der eindringlichen Aufforderung, UNBEDINGT und SOFORT an die Tankstelle zu fahren.

 

Mir war klar, dass dies eine weise Sache wäre und so tat ich es - natürlich mit der klaren Absicht, jetzt AUCH wieder richtig VOLL zu tanken, um anschließend diesbezüglich wieder eine Weile Ruhe davor zu haben.

 

Es war noch nicht einmal die Hälfte des Fassungsvermögens im Tank, als ich den Eindruck hatte, ich sollte das Zapfventil zurück in die Säule hängen.

 

Irgendetwas in meinem Herzen „sagte“ es mir – nicht laut schreiend, sondern eher leise.

 

Freund, wie immer DU diese leise Stimme deines Herzens vielleicht nennst - „Bauchgefühl“ oder „Intuition“ - … Ich bin mir sicher, du kennst solche Momente…

 

Auf jeden Fall kam mir diese Stimme und Info meines Herzens zugegebenermaßen „gelegen“ wie eine Blase am Fuß..., nämlich GAR NICHT!

 

Ich fragte in meinem Herzen noch mal nach, ob das wirklich GOTT ist, der da gerade sprach und ich fühlte mich wiederholt bestätigt.

 

Das passte mir zugegebenermaßen überhaupt nicht! Jetzt,...wo ich doch nun schon mal da war...! Was sollte denn DAS für einen Sinn haben?!?

 

Krampfhaft versuchte ich daher etwas Sinnhaftes in dieser Aufforderung zu finden: "Vielleicht würde ja anderenfalls irgendein Schmutzpartikel angesaugt, was dem Motor schadete?", dachte ich.

 

Was auch immer - innerlich kopfschüttelnd aber der „inneren Stimme“ gehorchend brach ich den Tankvorgang ab und ging zur Kasse.

 

Du musst wissen: Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dieser leisen Stimme meines Herzens zu vertrauen. Denn ich habe wiederholt erfahren, dass, wann immer ich meinem Herzen/ meinem „Bauchgefühl“/ meiner Intuition (heute weiß ich: Gott) NICHT vertraute und folgte, ich das stets bereute.

 

Also schloss ich meinen Tankvorgang nach der Hälfte (kopfschüttelnd) ab und hatte logischerweise vor diesem Hintergrund auch nur die Hälfte der sonst üblichen Summe zu bezahlen.

 

Zurück im Auto düste ich - immer noch verwundert - zackig von der Tankstelle los.

 

Meine Tochter rief begeistert: "Wow, der Zeiger knallt ja voll nach rechts, bis zum Anschlag!"

 

Immer noch in Gedanken und mich gleichfalls auf den Verkehr konzentrierend, um mich wieder "einzufädeln", bemerkte ich darauf nur mehr beiläufig:

"Das ist ganz normal, das ist immer so."

 

Und dann machte es irgendwann plötzlich "Klick" in meinem Kopf und ich erstarrte:

"Moment mal - WAS hatte sie da gesagt? ...VOLL nach rechts? Das dürfte doch gar nicht sein, denn ich hatte doch nur HALBvoll getankt!?!"

 

Der Zeiger befand sich tatsächlich am äußersten rechten Winkel der Tankanzeige. Fakt war jedoch: Ich hatte nur halb getankt. Das belegte auch die Zahlungsquittung.

 

Und so sagte ich zu Lysanne mit einer vagen Vorahnung:

"Entweder ist die Anzeige defekt oder wir haben es hier mit einer Spritvermehrung zu tun."

(angelehnt an die Speisenvermehrung durch Jesus aus Mt. 14 - zur Speisung der 5000).

 

Während ich seinerzeit noch eher geneigt war, derartige Ereignisse erst einmal mit dem Verstand zu sortieren, nahm meine Tochter übernatürliche Tatsachen stets viel gechillter hin und ganz selbstverständlich als gegeben an.

 

Und so rief sie einfach nur spontan und voller Freude aus:

"Cool, Mama! Vielleicht musst du ja von nun an NIE mehr tanken?!! Du weißt doch: Gott ist ALLES möglich!" :)

 

Ich musste lachen und sagte: "Ja. Wir werden einfach einmal abwarten und sehen, wie sich die Anzeige entwickelt, wenn wir in der nächsten Zeit mit dem Auto unterwegs sind."

 

Und das eigentlich Unfassbare bewahrheitete sich tatsächlich: Ich fuhr die GLEICHE Anzahl an Kilometern mit dieser HALBEN Tankfüllung wie sonst mit der kompletten.

 

Währenddessen bewegte sich die Anzeigenadel kontinuierlich wie gewohnt sukzessive von rechts nach links.

 

Dieses reale Spritvermehrungswunder erlebten wir, weil auf die Stimme und Empfehlung Gottes mein willentlicher, konsequenter Gehorsamsschritt folgte - gänzlich losgelöst von aller Logik und menschlicher Vernunft.

 

Gott ist echt immer für eine liebevolle Überraschung gut. Denn Gott IST gut und TUT Gutes. Und er IST die Liebe.

 

Gottes Stimme können wir Menschen übrigens auf ganz verschiedenen Kanälen empfangen, z.B. beim Lesen in der Bibel, in Visionen, auf direktem Weg, auch auf einem Verkehrsschild ...oder durch Träume u.v.m. 

 

Woran liegt es dann, dass manche Menschen ihn hören und andere scheinbar nicht?

 

In Mt. 13,14 ff finden wir EINE mögliche Antwort. Wir lesen dort, dass Jesus seinen Jüngern erklärt:

"… sie WOLLEN mit ihren Augen nichts sehen, mit ihren Ohren nichts hören, mit ihrem Herz nichts verstehen und WOLLEN nicht umkehren, damit ich sie heilen könnte."

 

Interessant: Der Schlüssel, Gottes Stimme zu hören (und damit die besten Tipps für deinen gelingenden Alltag zu empfangen) ist: Du musst es WOLLEN.

 

Vielleicht fragst du dich: Weshalb sollte jemand das nicht wollen, wenn es doch der beste Tipp ist, den du ever erhalten kannst?

 

Nun, es ist wie mit allen Dingen: Es hat alles zwei Seiten. Jede Medaille hat zwei Seiten.

Und wenn ich Gott tatsächlich zuhören WILL, um dann konsequent UMZUSETZEN, was ich gehört habe, dann kann mich das unter Umständen ziemlich herausfordern.

 

Vielleicht schickt Gott mich ja in eine Richtung, die ich selbst nie forcieren würde oder die möglicherweise zudem noch völlig außerhalb meines augenblicklichen Wohlfühlkorridors liegt.

 

Es kann uns anfänglich sogar etwas "kosten", auf Gottes Stimme zu hören. Es kann uns Freunde, Geld, eigene Vorstellungen und vor allem STOLZ kosten.

 

Manchmal müssen auch bestimmte Einstellungen oder Gewohnheiten sterben, damit wir Gott hören können.

 

Aber unser Schöpfer ist ein Gott, der vielfältig zurückgibt und überaus großzügig vergütet und verzinst. Er bleibt niemanden etwas schuldig.

 

Ein scheinbar banaler Grund, warum viele heute darunter leiden, so wenig von Gott zu hören ist der, dass wir nicht STILL sind und deshalb nichts hören.

 

Die meisten Menschen halten Stille einfach nicht mehr aus. Wenn sie sich einmal nicht ablenken lassen von allen erdenklichen Dingen, die um ihre Aufmerksamkeit buhlen oder wenn der Alltagslärm vielleicht tatsächlich gerade einmal pausiert, dann werden sie regelrecht unruhig und steuern gegen.

 

Wie?

 

Indem sie sich selbst aktiv „berieseln“ und beschallen lassen - wo immer sie sind und was immer sie gerade tun.

Das ist wirklich traurig, weil wir Gott dann - wenn überhaupt - nur sehr, sehr schwer hören werden.

 

Und gerade von IHM kommen doch ausschließlich die allerbesten Tipps ever für unseren Alltag und das Leben überhaupt. 

 

Lass mich für heute mit einer kleinen Story abschließen.

Zwei Freunde gehen in hellem Sonnenschein eine stark befahrene und laute Straße entlang.

 

Da fragt einer der beiden: "Hörst du die Grille zirpen?" - "In DEM Stimmengewirr?!", sagt der andere. Der erste hat als Zoologe ein geübtes Ohr für solche Geräusche der Natur.

 

Statt einer Antwort lässt er ein Geldstück fallen. SOFORT drehen sich mehrere Leute um. - "Wir hören nur das, was wir hören WOLLEN", bemerkt er.

 

Deshalb sei ermutigt, Freund ,dich heute einfach einmal ehrlichen Herzens selbst zu reflektieren und zu fragen: 

WILLST du Gott WIRKLICH hören? 

 

Und wenn deine ehrliche Antwort JA ist, dann, Freund, WIRST du Gott hören! :)

 

Und wenn du dann auf diese leise Stimme der Liebe in deinem Herzen hörst, werden Wunder möglich.

 

Liebe und Grüße und Segen, deine Anett vom God is good Team 

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