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Überlegen. Souverän. Siegreich.

Aktualisiert: 10. Juni 2023

Hallo Freund,

hast du Lust auf eine kleine imaginäre Reise?

Dann stell dir bitte einmal vor: Du betrittst mit einer Wärmebildkamera einen absolut dunklen Raum und erlebst dort, wie ein Schwertkämpfer wild und energisch mit seinem Schwert durch die Luft fuchtelt.

Ihm stehen schon die Schweißperlen auf der Stirn und irgendwann sinkt er völlig erschöpft zu Boden.

Du fragst ihn kopfschüttelnd: „Was tust du?“

Ich kämpfe gegen die Dunkelheit – ich will die Dunkelheit besiegen!“

Jetzt frage ich dich hier und jetzt, ob dir diese Strategie wohl zielfördernd scheint oder ob du vielleicht eher den Eindruck gewinnst, dass du gerade vor dem verdienten Anwärter des Pokals „Die Goldene Meise“ stehst?

Und an der Stelle gebe ich unumwunden zu, dass ich mich selbst vor Jahren noch in eine solche Anwartschaft einreihte – bis ich wirklich bereit und willens war, selbstkritisch und stetig in meine Persönlichkeitsentwicklung zu investieren.

Und nur so entdeckte ich einige hochinteressante Gesetzmäßigkeiten des Lebens, die bei den meisten Menschen fatalerweise ignoriert werden.

Und Gesetze zu ignorieren IST nicht wirklich klug, wenn auch erlaubt.

Ergo: Sich darüber Gedanken zu machen, wie du die Dunkelheit besiegen kannst (wobei die Dunkelheit metaphorisch für jeden beliebigen Bereich in deinem Leben steht, mit dem du unzufrieden bist und den du gerne anders hättest), bringt dich nicht weiter. Es raubt dir lediglich deine Energie und andere wertvolle Ressourcen.

Dunkelheit besiegt man nur durch eine einzige Strategie: Indem man ein Licht anzündet - und sich unbeirrt auf sein Ziel und den Weg dahin fokussiert. Dabei genügt schon ein klitzekleines Streichholz und die Dunkelheit MUSS weichen.

Es ist dumm, sich auf die negativen Umstände zu konzentrieren und gegen sie angehen zu wollen.

Denn niemals werden wir verhindern können, dass uns Gegenwind ins Gesicht bläst oder negativ motivierte Menschen sich uns in den Weg stellen.

Wichtig ist, sich nicht auf das Negative zu fokussieren und sich davon aufhalten zu lassen – oder noch schlimmer – aufzugeben.

Denn: Wir verlieren – immer - wenn wir uns auf Negatives konzentrieren, weil es eine Gesetzmäßigkeit des Lebens ist, dass das, worauf wir uns konzentrieren, groß wird.

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Die Nacht war klar, die Sterne funkelten zahlreich und der Mond strahlte im hellen Schein auf die beiden herab.

Schweigend beobachteten sie die Flammen und lauschten bedächtig dem Knistern des Holzes.

Plötzlich sagte der Alte: „Weißt du, es ist, als würden zwei Wölfe in meiner Brust wohnen und gegeneinander kämpfen.

Der eine ist liebevoll, warmherzig, fürsorglich und gut.

Der andere ist böse, aggressiv, verletzend, aufbrausend und wütend.“

Der Junge schwieg, überlegte und fragte dann leise seinen Großvater: „Wer wird den Kampf gewinnen?“

Der, den ich füttere“, antwortete der Alte weise.

Das, worauf du dich konzentrierst, Freund, wächst.

Das, worauf du dich konzentrierst, wird stärker.

Weil Energie immer der Aufmerksamkeit folgt!

D.h., DU bist der Architekt deiner Zukunft. Deine Vergangenheit muss nicht deine Zukunft bestimmen.

„Mehr noch als für die Vergangenheit interessiere ich mich für die Zukunft, denn in ihr beabsichtige ich zu LEBEN.“ (Albert Einstein)

Bittet und es wird euch gegeben! Dieses Angebot macht das Leben jeden Menschen. (Joh. 14,6)

Darum frage dich einmal ganz bewusst: Was willst du - Was willst du wirklich, Freund?

• WER willst du sein?

• WIE willst du werden?

• WIE willst du behandelt werden?

• WELCHES LEBEN wünschst du dir?

Dann konzentriere dich mit deinen Ressourcen genau darauf, das macht Sinn. Richte deinen Alltag, dein Denken und dein Tun entsprechend deiner Ziele aus. Fokussiere dich unbeirrt auf das Gute!

Womit du dich beschäftigst, macht deine Persönlichkeit aus.

Ein alter weiser Meister war mit seinem Lehrling unterwegs. Plötzlich kam ein Mann auf sie zu und begann, den Weisen übel zu beschimpfen.

Er machte ihm Vorwürfe, beschuldigte und beleidigte ihn. Doch der Weise schwieg die ganze Zeit.

Der Mann tobte und wetterte noch eine ganze Weile bis er dann endlich ging. Als nun der wütende Mann weg war, fragte der Lehrling verwundert seinen Meister, warum er sich nicht verteidigt habe – alle Anschuldigungen seien doch ganz offensichtlich falsch und unberechtigt gewesen.

Daraufhin fragte der Weise seinen Lehrling: „Wenn jemand einem anderen ein Geschenk machen will, der andere das Geschenk aber nicht annimmt, wem gehört am Ende das Geschenk?“ „Dem, der es schenken will“, antwortete der Lehrling. „So ist es auch hier“, erklärte der Meister.

Von König Salomo, der u.a. für seine außergewöhnliche Weisheit bekannt ist, stammen diese Zitate:

Antworte dem Toren nicht nach seiner Narrheit, damit du ihm nicht gleich wirst.“

„Lass dich nicht auf die dummen Argumente eines Narren ein, denn sonst stellst du dich ihm gleich.“

Denn das worauf du dich konzentrierst, wird stärker, wie du bereits weißt. ;)

Liebe und Grüße und Segen,

deine Anett vom God is good Team

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